Mar­te Meo

Mar­te Meo Prac­ti­tio­ner Aus­bil­dung — Work­shop

 

 

Der Name Mar­te Meo kommt aus dem latei­ni­schen „mars mar­tis“ und bedeu­tet sinn­ge­mäß „aus eige­ner Kraft“.

Das zen­tra­le The­ma der Metho­de ist, wie man Ent­wick­lungs­pro­zes­se durch unter­stüt­zen­de Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ele­men­te, im ganz nor­ma­len Berufs-All­tag akti­vie­ren kann. Fähig­kei­ten und Bedürf­nis­se aller Betei­lig­ten wer­den sicht­bar, Stär­ken und Res­sour­cen wer­den erkannt, akti­viert und wei­ter ent­wi­ckelt.

Mar­te Meo stammt aus Hol­land und wur­de von Maria Aarts bereits in den frü­hen 80er Jah­ren ent­wi­ckelt (www.martemeo.com).

Die Metho­de wird in mehr als 40 Län­dern, in unter­schied­li­chen sozi­al­päd­ago­gi­schen, medi­zi­ni­schen und the­ra­peu­ti­schen Arbeits­be­rei­chen ange­wen­det:

  • in The­ra­pie und Betreu­ung von Baby, Kin­dern, Jugend­li­chen und Erwach­se­nen (z.B.: Früh­ge­bur­ten­sta­tio­nen, Früh­för­de­rung, Logo­pä­die, Phy­sio­the­ra­pie, Ergo­the­ra­pie, Psy­cho­lo­gie und Psy­cho­the­ra­pie, Pfle­ge­fa­mi­li­en, Sozi­al­ar­beit,…)
  • in Fami­li­en, Kin­der­gär­ten, Schu­len, Ger­ia­trie, Insti­tu­tio­nen für Men­schen mit Behin­de­rung
  • Bera­tungs­stel­len für Kin­der, Jugend­li­che und Fami­lie, Kri­sen­in­ter­ven­ti­ons­stel­len, Jugend­amt

Mar­te Meo ist ein Trai­ning

  • die Poten­zia­le mei­nes Gegen­über wahr­zu­neh­men
  • zu akti­vie­ren und nicht kom­pen­sie­ren
  • die Bot­schaf­ten und Bedürf­nis­se hin­ter auf­fäl­li­gem Ver­hal­ten ver­ste­hen zu ler­nen
  • die Fähig­kei­ten zu ent­wi­ckeln, die­sen Bedürf­nis­sen begeg­nen zu kön­nen
  • die vie­len, klei­nen Mög­lich­kei­ten in all­täg­li­chen Begeg­nun­gen ent­de­cken zu ler­nen

Mar­te Meo ist ein Trai­ning

  • Bezie­hung auf­zu­bau­en
  • Ent­wick­lung anzu­re­gen und zu unter­stüt­zen

Inhal­te der Aus­bil­dung zum Mar­te Meo Prac­ti­tio­ner  (Grund­kurs)

  • Die Bedeu­tung der Mar­te Meo Unter­stüt­zungs­ele­men­te für die sozi­al- emo­tio­na­le und sprach­li­che Ent­wick­lung, die Poten­ti­a­l­ent­fal­tung, -mobi­li­sie­rung und das Wohl­be­fin­den
  • Was sind Mar­te Meo Spiel­fä­hig­kei­ten? Spiel­fä­hig­kei­ten die ein Kind ent­wi­ckelt haben soll­te, um von einer Spiel­grup­pe pro­fi­tie­ren zu kön­nen
  • Was sind wich­ti­ge Schul- und Koope­ra­ti­ons­fä­hig­kei­ten?
  • Wie wird die Ent­wick­lung von z.B.: Selbst­wahr­neh­mung, Sprach­ent­wick­lung, Kon­zen­tra­ti­on, posi­ti­ves Selbst­bil­des, Koope­ra­ti­ons­mo­del­le, Empa­thie, …, unter­stützt
  • Ken­nen­ler­nen von Mar­te Meo Ent­wick­lungs­check­lis­ten (Schreiba­bies, Spiel­fä­hig­kei­ten­check­lis­te, für iso­lier­te Kin­der, bei AD(H)S,…)
  • Bot­schaf­ten hin­ter auf­fäl­li­gem Ver­hal­ten lesen ler­nen. Wie man die­ses Wis­sen bei Kindern/Klienten/… in der eige­nen Arbeit anwen­den kann, die bestimm­te Fähig­kei­ten noch ent­wi­ckeln müs­sen oder ver­lo­ren haben (z.B. Ver­wei­ge­rung, Kon­zen­tra­ti­ons­schwä­che, Sprach­ver­zö­ge­rung, AD(H)S, Aggres­si­ven Ver­hal­ten, Demenz,…)
  • Ein­bli­cke, wie man die­ses Wis­sen in Bera­tungs­ge­sprä­che an Kol­le­gen, Eltern, Jugend­li­che, Fach­per­so­nen,… wei­ter­ge­ben kann, sodass es nach­hal­tig im All­tag anwend­bar und umsetz­bar ist und ihn posi­tiv beein­flusst.
  • Pro­zess­ver­läu­fe im BHG und JWG Kon­text
  • Sich der Bedeu­tung der ult­ra­klei­nen Inter­ak­ti­ons­mo­men­te im ganz nor­ma­len Berufs-All­tag bewusst wer­den

Die Aus­bil­dung ist maß­ge­schnei­dert, die Infor­ma­tio­nen, die Aus­wahl der Vide­os und die Pra­xis­bei­spie­le wer­den bewusst auf das jewei­li­ge Berufs­feld der Teil­neh­me­rIn­nen abge­stimmt.

Zie­le der Wei­ter­bil­dung sind:
- Kennt­nis­se über Ele­men­te för­der­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­on zu erwer­ben
- Die Qua­li­tät des Arbeits-All­tags ver­bes­sern
- Das eige­ne ent­wick­lungs­un­ter­stüt­zen­de Han­deln erken­nen und gezielt anwen­den

Es wer­den kur­ze Video­se­quen­zen der Teil­neh­me­rIn­nen aus Ihrem per­sön­li­chen All­tag und/oder dem eige­nen beruf­li­chen Arbeits­feld mit in den Kurs ein­be­zo­gen.

Grund­kurs Kurs­ein­hei­ten:

Der Grund­kurs umfasst 6 Semi­nar­ta­ge zu 36 UE á  45 Minu­ten

Die ver­tie­fen­de Arbeit in Peer-Grup­pen wird emp­foh­len.

Kos­ten:        750 € inkl. Ust

Stor­no: gemäß all­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen (Home­page — Über uns) SHFI.

Ver­an­stal­tungs­ort und Anmel­dung unter:

Sozi­al- und Heil­päd­ago­gi­sches För­de­rungs­in­sti­tut Stei­er­mark — SHFI
Inno­va­ti­ons­park Pun­ti­gam
Puch­stra­ße 85/1 | Hal­le C
8020 Graz

T: +43 (0) 316 39 28 05
F: +43 (0) 316 39 28 05 — 14
E: office@shfi.at

Ter­mi­ne:

02. Okto­ber 2019, 06. Novem­ber 2019 und 18. Dezem­ber 2019, 15. Janu­ar 2020, 12. Febru­ar 2020 und 11. März 2020 (jeweils 14:00 — 20:00 Uhr)

 

Grup­pen­grö­ße:

7 – 10 Teil­neh­me­rIn­nen

Abschluss:

Der Kurs schließt mit der Zer­ti­fi­zie­rung zum Mar­te Meo Prac­ti­tio­ner ab und es besteht die Mög­lich­keit sich im inter­na­tio­na­len Mar­te Meo Netz­werk in Eind­ho­ven /NL regis­trie­ren zu las­sen.

(Die nächs­te Aus­bil­dungs­stu­fe „Mar­te Meo The­ra­pist“, ermög­licht Mar­te Meo Bera­tungs­pro­zes­se durch­zu­füh­ren.)

Kurs­lei­tung:

Gud­run Cali­na

gudrun reiter liz. Mar­te Meo Super­vi­so­rin
(bei Maria Aarts NL)

Aka­de­misch geprüf­te Früh­för­de­rin und Fami­li­en­be­glei­te­rin

Moto­päd­ago­gin,  Kin­der­gar­ten­päd­ago­gin

gudrun.calina@gmx.at

http://martemeo.calina.at

+43 (0) 316 39 28 05

+43 (0) 664 122 69 39

Das Leben ist: vie­le Klei­nig­kei­ten – es sol­len sich Mög­lich­kei­ten, nicht Pro­ble­me, ent­wi­ckeln.“
Maria Aarts